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 Im Frühjahr 2020 hatte die mSE Kunsthalle zum regionalen Wettbewerb aufgerufen. Über 100 Künstler und Künstlerinnen sind dem Aufruf gefolgt und haben Werke zum Thema „der menschliche Körper“ eingesandt. Die Vielfalt und Qualität der Arbeiten haben uns sehr beeindruckt. Wir danken allen für ihre Teilnahme und ihr Interesse am Wettbewerb.

Hier sind die Gewinner:  

DIE KÜNSTLER

Monika Supé

Die Künstlerin Monika Supé baut ihre Werke, ob im Raum oder auf der Fläche, aus der Linie auf. Nach einem Studium der Architektur in München promovierte sie 2006 zum Thema des visuellen Wahrnehmungstrainings an der Technischen Universität Kaiserslautern und arbeitet seither als Architektin, Dozentin und freie Künstlerin. Viele ihrer Zeichnungen, Skulpturen und Installationen sind filigrane und komplexe Strukturen, die aus der Wiederholung und Variation einer linearen Grundstruktur insbesondere der Masche entstehen. Neben den formalen Aspekten erkundet die Künstlerin auch die Subjektivität der Betrachtung und arbeitet darüber hinaus in anderen Medien wie dem Prägedruck und der Fotografie. Monika Supé lebt im Landkreis Münchner Land.

Klaus Soppe

Klaus Soppe (geb. 1961) verbindet in seinem Werk die Traditionslinien des Fotorealismus, der Popart und der Komplementärfarben-Malerei und schafft leuchtende, flirrende Gemälde, deren Motive oft mit dem ersten Blick erfasst scheinen, indes die überstrenge Sorgfalt ihrer Ausarbeitung die formalen Möglichkeiten der Malerei in Fläche, Raum und Farbe auslotet und so das Dargestellte mit aller Rätselhaftigkeit der Kunst strahlen lässt. Nach einer Ausbildung zum Schaufenstergestalter und Plakatmaler nahm er 1987 das Studium der Malerei an der Münchner Kunstakademie bei Robin Page auf, dessen Meisterschüler er wurde. Seither war er als Illustrator, als freiberuflicher Designer, Dozent und freier Künstler tätig. Klaus Soppe lebt und arbeitet im Landkreis Starnberg.

Stefan Hauser

Der Bildhauer Stefan Hauser (geb. 1970) schafft seine Skulpturen mit großer Präzision und ebenso großer Sensibilität. Nach einer einjährigen Ausbildung zum Feinmechaniker und einer weiteren zum Schreiner, war er vier Jahre als Schreinergeselle tätig, bevor er die Staatliche Bildhauerschule in Oberammergau besuchte, wo er heute als unterstützende Ausbildungskraft und TSM Lehrgangsleiter arbeitet. 2001 absolvierte er berufsbegleitend die Meisterprüfung für das Bildhauerhandwerk. Seine Skulpturen gründen auf einer tiefen Durchdringung des Schnitzhandwerks und vollendeter Materialkunde; das Holz seiner Skulpturen wird lebendig und ausdrucksstark. Stefan Hauser lebt im Landkreis Garmisch-Partenkirchen.

DIE WERKE

ERSTER PLATZ

Exuvia 4 (2015)

Monika Supé
Draht, gehäkelt, 260 x 95 x 95 cm
(c) Monika Supé

 

ZWEITER PLATZ

Mutiger Junge (2017)

Klaus Soppe
Acrylfarben auf Leinwand, 120 x 90 cm
(c) Klaus Soppe

DRITTER PLATZ

ohne Titel (2017)

Stefan Hauser
Lindenholz, 110 cm (H)
(c) Stefan Hauser

Die Werke werden ab dem 5. November im Foyer der mSE Kunsthalle ausgestellt.