Vergangene Ausstellungen

Geschichte und Vorgeschichte

Vorgängerinstitution der mSE Kunsthalle in Unterammergau war ZOTT Artspace, eine internationale Plattform für zeitgenössische Kunst. 

ZOTT Artspace wurde 2014 von Christian Zott in Singapur gegründet. Nach ersten Ausstellungen mit internationalen Künstlern und Künstlerinnen wurde in Sankt Kassian, auf 1.500 Metern Höhe, vor der eindrucksvollen Kulisse der Dolomiten ein zweiter Ausstellungsraum (ZOTT Artspace Dolomites) für etablierte Kunstschaffende und Newcomer eröffnet. 2017 bezog ZOTT Artspace einen großen Projektraum (ZOTT Artspace Munich) im Münchner Kunstareal. Dort fanden Begegnungen mit Künstlern und Künstlerinnen und Ausstellungen statt, außerdem Events im Rahmen des Kairos-Projekts.

Seit dem Herbst 2019 ist die mSE Kunsthalle in Unterammergau nun der zentrale Ort für die Kunstprojekte von Christian Zott.

Abbau der SICHTUNG 2023

SICHTUNG III

(2022–2023)

Die Raum- und Klangskulptur von Hildegard Rasthofer und Christian Neumaier im Skulpturengarten der mSE Kunsthalle lebte vom Zusammentreffen von Horizontale und Vertikale, Fläche und Volumen des Ammertals, von Konstruktionsstahl und Alpenidyll.

Zum zweiten Mal wurde eine dauerhafte Aufstellung des Werks in Unterammergau abgelehnt. Daraufhin wurde das Werk verkauft.

Zum Kunstwerk

Passion im Tal

(Mai 2022–Oktober 2022)

Mit Werken von Lois Anvidalfarei, Ernst Barlach, Anna Bogouchevskaia, Felix Flesche, Veronika Kieslinger, Torsten Mühlbach, Hans Panschar, Harry Rosenthal, Max Schmelcher, Sibylle Semlitsch, Norbert Tadeusz und Bruno Wank wurde ein Skulpturenweg zwischen der mSE Kunsthalle und der Dorfkirche von Unterammergau zu den großen Themen der Passion gestaltet.

Zum Skulpturenweg

SICHTUNG IV

(Juni 2021–Mai 2022)

Die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg hatte das Werk von Hildegard Rasthofer und Christian Neumaier an seinem vierten Standort als Denkraum für die Besucherinnen und Besucher über dem Steinbruch des früheren Arbeitslagers auf einer Anhöhe errichtet.

Die Raum- und Klangskulptur wurde in der Oberpfalz viel beachtet und von den Anwohnern und Gästen an diesem besonderen historischen Ort wertgeschätzt.

Zum Kunstwerk

Der menschliche Körper

(2020)

Im Frühjahr 2020 hatte die mSE Kunsthalle zum regionalen Wettbewerb aufgerufen. Über 100 Künstler und Künstlerinnen folgten dem Aufruf und sandten Werke ein, deren Vielfalt und Qualität auf der Webseite zu bewundern waren.

Die Siegerwerke von Monika Supé, Klaus Soppe und Stefan Hauser wurden im Herbst und Winter in einer kleinen Sonderausstellung in der Kunsthalle gezeigt.

Zum Wettbewerb

SICHTUNG III

(Oktober 2019–August 2020)

Die Raum- und Klangskulptur von Hildegard Rasthofer und Christian Neumaier im Skulpturengarten der mSE Kunsthalle lebte vom Zusammentreffen von Horizontale und Vertikale, Fläche und Volumen des Ammertals, von Konstruktionsstahl und Alpenidyll.

Das Werk sorgte in regionalen und überregionalen Zeitungen und im Gespräch der Gegend für den ersten, hitzig ausgetragenen Kunststreit der mSE Kunsthalle.

Zum Kunstwerk

KAIROS in Wien

(04.09.2019–21.09.2019)

Im Bank Austria Kunstforum Wien wurde KAIROS. Der richtige Moment dem Publikum der österreichischen Hauptstadt vorgestellt – mit Fotografien von Mauro Fiorese und Gemälden von Wolfgang Beltracchi

Beltracchi zeigte zusätzlich zu den Gemälden, die er für die Kairos-Ausstellung in der Handschrift der großen Meister der Vergangenheit erschaffen hat, zehn Gemälde, in denen er Motive der Ausstellung freier aufgreift in einem größeren Kontext der motiv- und stilgeschichtlichen Bezüge.

Zur Ausstellung

SICHTUNG II

(23.07.2019–04.10.2019)

In Kooperation mit Master Ateliers zeigte ZOTT Artspace die Raum- und Klangskulptur SICHTUNG II von Hildegard Rasthofer und Christian Neumaier als temporäre Installation im Kreativquartier München.

Die Skulptur besteht aus über 70 Tonnen Stahl und hat eine Grundfläche von 2,4 x 2,4 m.
Im Anschluss wurde die Skulptur unter dem Titel »SICHTUNG III« im Skulpturengarten der
mSE Kunsthalle in Unterammergau aufgestellt.
(c) Anne Wild (Ausschnitt)

Zum Kunstwerk

Ricky Gumbrecht; BRAKING WAVES (2018)

FORM COLOR MATTER PAINT

(08.07.2019–02.08.2019)

Unter dem Titel FORM COLOR MATTER PAINT. Paintings from California zeigte ZOTT Artspace Munich Werke der Künstlerin Ricky Gumbrecht zum ersten Mal in Europa. In ihren Collagen und Gemälden zwischen Abstraktion und Figuration verdichtet sie Formen und Farben, Schichten und Assonanzen zu einem sinnlich-hintersinnigen Spiel.

Interview mit der Künstlerin

Ricky Gumbrecht, BRAKING WAVES, 2018; Oil on wood panel, 16 x 16 inches, 40,5 x 40,5 cm; (c) Ricky Gumbrecht

Beauty

(12.01.2019–08.02.2019)

The artist and philosopher Max Drömmer presented his paintings and graphics from sixty years of creation under the titleBeauty im ZOTT Artspace Munich. – Kuratiert von Dr. Eva Karcher.

Anlässlich der Ausstellung widmete sich ein Seminar der LMU dem Ausstellungsthema aus philosophischer Perspektive – mit Julian Nida-Rümelin, Martine Nida-Rümelin, Jakob Steinbrenner und anderen.

Max Drömmer, BLAUES DING, 1994 (Ausschnitt); Acryl auf Holz, 77 x 65 cm; (c) Heybenaber/Drömmer/Nida-Rümelin

KAIROS in Hamburg

(20.11.2018–13.01.2019)

KAIROS. Der richtige Moment wurde in der Barlach Halle K von einem besonderen Projekt des Wilhelm-Gymnasiums begleitet: Schülerinnen und Schüler bildeten sich aus, um andere – meist junge – Menschen in kleinsten Gruppen durch die Ausstellung zu führen.

Beltracchi mit SchülerInnen des Wilhelm-Gymnasiums; (c) H-J Ellerbrock

Zur Ausstellung

Was Malerei bedeuten kann #2

(20.10.2018–15.11.2018)

Matthias Franz, Paul Mittler, Tim Sandow, Tallal Shammout, Katarina Spielmann und Antony Valerian aus der Klasse Daniel Richter zeigten im ZOTT Artspace Munich sechs unverwechselbare malerische Positionen.

Eine Kooperation mit der Evelyn Drewes Galerie, Hamburg, kuratiert von Günther Oberhollenzer.

(c) Ivo von Renner (Ausschnitt)

KAIROS in Venedig

(05.10.2018–03.11.2018)

Die Eröffnung der Ausstellung KAIROS. Der richtige Moment fand im Herbst 2018 in Venedig statt. Die historischen Prunkräume der Biblioteca Marciana am Markusplatz bildeten einen beeindruckenden Rahmen für die Reise durch 2.000 Jahre europäischer Kunstgeschichte mit Werken von Wolfgang Beltracchi und Mauro Fiorese. Dem herbstlichen Hochwasser wurde erfolgreich getrotzt.

Zur Ausstellung

Dieser Körper, der nicht aufhört

 (23.06.2018–07.07.2018)

ZOTT Artspace zeigte Skulpturen und Zeichnungen von Lois Anvidalfarei in der Barlach Halle K in Hamburg. Die Ausstellung vereinte die wichtigsten Arbeiten der vergangenen fünf Jahre, Akte, in denen der Künstler in strenger und eigenständiger Komposition den menschlichen Körper nachbildet – im Spannungsfeld von Endlichkeit und Unendlichkeit, von Begrenzung und Unbegrenztem. Anvidalfareis Werk birgt in der fortwährenden Kontemplation des Körpers ein existenzielles Erlösungspotential.

Lois Anvidalfarei, GROSSER WEIBLICHER KOPF, 2016/17; Bronze, 69 x 123 x 144 cm, Ed. 5/5

 

Phantsma

(21.01.2017–07.04.2017)

In Zusammenarbeit mit dem Museion Bozen zeigte ZOTT Artspace Dolomites als Museion Project Room Gemälde von Cornelia Lochmann und Videokunst aus dem Projekt »Conversation pieces« der Künstlerin Vera Comploj unter dem Titel Phantasma.

Kuratiert von Letitzia Ragaglia 

 Cornelia Lochmann, APRES MOI, LE DELUGE, 2014 (Ausschnitt); Acryl und Lack auf Leinwand, 200 x 300 cm

Beth Moon & Lois Anvidalfarei

(21.01.2017–07.04.2017)

Die Ausstellung im ZOTT Artspace Dolomites präsentierte zwei außergewöhnliche Künstler im Spannungsfeld von Natur und Kultur: Lois Anvidalfarei als Neuschöpfer des menschlichen Körpers in Bronze und Beth Moon als herausragende Vertreterin der künstlerischen Naturfotografie mit ihrer Serie Diamond NIghts.

 Beth Moon, AQUILA (Diamond-Nights-Serie); (c) Beth Moon (Ausschnitt)

Pollux Capella

(2015)

Unter dem astronomischen Titel vereinte die Ausstellung im ZOTT Artspace Dolomites vielfältige Kunstgattungen und künstlerische Positionen: Greta Alfaro, Sara Casal, Manfred Dörner, Hans-Joachim Ellerbrock, Alberto Fanelli, Matteo Lo Greco, Anne Herzbluth, Iyvonne Khoo, Tobias Köbsch, Hubert Kostner, Beth Moon, Mee Ai Om, Max Schmelcher und Konstantin Sotnikov.

 Mee Ai Om, M-RED, 2012, Öl auf Leinwand, 150 x 150 cm; (c) Mee Ai Om

MIA&D Singapore

(oktober 2014)

Im Oktober 2014 stand Singapurs Kulturszene im Zeichen der Fotografie. Neben dem Internationalen Fotofestival besuchte die renommierte MIA Photo Fair aus Mailand die asiatische Metropole. MIA&D Singapore zeigte Fotokunst, Video und Design von Newcomern und Weltklassefotografen. Die Ausstellung von ZOTT ARtspace wurde vom Veranstalter als besonders sehenswert vorangekündigt. Sie stellte drei Foto-Künstler mit großem Erfolg erstmals im Asien-Pazifik-Raum vor: die Amerikanerin Beth Moon, den Italiener Mauro Fiorese und den Deutschen Hans-Joachim Ellerbrock. Ihre fotografischen Werke wurden u. a. in Harper’s Bazar zitiert.

 Hans-Joachim Ellerbrock, DEIN EROS, MEIN MOHN, 2006, 75 x 120 cm (Detail)

Konstantin Sotnikov

(2014)

ZOTT Artspace zeigte Gemälde und Skulpturen des Künstlers in Singapur. Die großformatigen Gemälde vereinen Symbole und Fabelwesen der östlichen und westlichen Kultur zu uneindeutigen Traumwelten. 

Interview mit dem Künstler

 Konstantin Sotnikov, DE PROFUNDIS, 2013, Öl auf Leinwand, 160 x 210 cm  (Ausschnitt)

Mindmap of Love

(2014)

In der Casa di Giulietta in Verona, einem der romantischen Top-Hotspots der Welt, organisierten Mauro Fiorese und Christian Zott eine Fotografieausstellung, die verschiedene Formen der Liebe bebilderte – im Zufall des Schnappschusses und im theatralisch inszenierten Studiobild. Die Ausstellung gehörte zum gleichnamigen Buchprojekt.

 Mauro Fiorese, INSTINCTIVE ATTRACTION, VERONA, 2006, 89,5 x 89,5 cm

Headerbild: Ricky Gumbrecht, Island in the sun, 2009 (Detail)